Wer Produkte empfiehlt und dafür Geld bekommt, muss das kennzeichnen – das schreibt das Gesetz vor. Werbung richtig kennzeichnen schützt dich vor Abmahnungen und stärkt das Vertrauen deiner Community. Dieser Ratgeber zeigt dir die Grundlagen. (Hinweis: allgemeine Information, keine Rechtsberatung.)
Warum Kennzeichnung Pflicht ist
Sobald du eine Gegenleistung erhältst – Geld, Provision, Gratisprodukt – gilt deine Empfehlung als Werbung. Fehlt die Kennzeichnung, drohen Abmahnungen. Transparenz ist aber nicht nur Pflicht: Sie zeigt deiner Community, dass du ehrlich bist.
So kennzeichnest du richtig
- Klar und deutlich: Begriffe wie „Werbung“ oder „Anzeige“ gut sichtbar platzieren.
- Auf Deutsch: bei deutschsprachigem Publikum deutsche Begriffe verwenden.
- Vor dem Inhalt: die Kennzeichnung gehört an den Anfang, nicht versteckt am Ende.
- Auf jeder Plattform: ob Instagram, YouTube, Blog oder Newsletter – überall gleich konsequent.
Affiliate-Links richtig kennzeichnen
Auch Affiliate-Links sind Werbung. Weise transparent darauf hin, z. B. mit einem kurzen Hinweis, dass du bei einem Kauf über den Link eine Provision erhältst – ohne Mehrkosten für deine Community.
Häufige Fehler vermeiden
Nicht ausreichend: Kennzeichnung nur in Hashtags am Ende, englische Begriffe bei deutschem Publikum oder versteckte Hinweise. Im Zweifel lieber zu deutlich als zu unauffällig.
Häufige Fragen
Muss ich auch unbezahlte Empfehlungen kennzeichnen?
Echte, unbezahlte Empfehlungen ohne Gegenleistung müssen meist nicht als Werbung gekennzeichnet werden – sobald aber eine Gegenleistung fließt, schon.
Reicht ein Hashtag wie #ad?
Oft nicht eindeutig genug. Eine klare, deutschsprachige Kennzeichnung am Anfang ist sicherer.
Fazit
Richtige Werbekennzeichnung ist Pflicht – und ein Vertrauensbeweis. Wer klar, deutlich und früh kennzeichnet, ist rechtlich auf der sicheren Seite und wirkt glaubwürdiger.
Jetzt starten: Werde Partner bei Einfach Machen und empfiehl transparent. Mehr für Partner & Creator →
